Fury Shoals

Fury Shoals / Tauch- und Schnorchelsafari

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Tauchen an den wohl schönsten Riffen Hamatas…

Diese Tour zeichnet sich durch ein buntes Potpourri der unterschiedlichsten Riffstrukturen, wie z.B. kleine Höhlensysteme, dicht mit Korallen bewachsene Riffblöcke, Plateaus, Canyons, Korallengärten und Steilwände, aus. Ganz zu schweigen von der unglaublichen Fischvielfalt die das Rote Meer zu bieten hat.

Manche Leute würden am liebsten das ganze Rote Meer in 7 Tagen betauchen. Diejenigen sind auf dieser Safari definitiv fehl am Platz. Denn diese Tour zeichnet sich durch kurze Fahrtstrecken und ausgiebige Tauchgänge aus. Vor allem, weil es viele Riffe um Hamata gibt, die bei anderen Routen aufgrund mangelnder Zeit nicht angefahren werden können. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass an manch außergewöhnlich schönem Riff auch zwei Tauchgänge gemacht werden können. Diese Tour ist ebenfalls für Schnorchler Bestens geeignet.

Hamata ist das wohl südlichste Tauch- und Schnorchelgebiet Ägyptens und bietet Unterwasserfreunden eine Menge Abwechslung mit herrlichen, natürlichen Tauchplätzen. In der Abgeschiedenheit widmet man sich voll und ganz dem Schnorcheln und Tauchen und der Natur.

Zu den Fury Shoal Riffen gehören unter anderem:

Shaab Said

Das Riff Shaab Said liegt nur etwa 50 Minuten von Hamata entfernt. Die Artenvielfalt und der Fischreichtum sind hier schlichtweg atemberaubend. Dazu kommen wundervolle Gärten aus Weich- und Hartkorallen. In östlicher Richtung fällt das Riff steil in bis zu 40 Meter Tiefe ab und auf der Nordseite erstreckt sich ein Plateau, das Großfische wie Haie anzieht.

Habili B

Ebenfalls sehr gut erreichbar ist das Riff Habili B, das auch Anemonen City genannt wird. Und kein Wunder, ein herrliches Anemonenfeld und die typischen Fische breiten sich hier aus und bieten ein bezauberndes Bild. Insgesamt ist das Riff äußerst fischreich und auch eine Vielzahl unterschiedlichster Pflanzen trifft man hier an.

Shaab Bohar Kebir

Shaab Bohar Kebir ist ein großes Riff, das sich in einer Tiefe zwischen 1 und 25 Metern erstreckt. Ein Tauchgang wird kaum ausreichen, um das Riff zu umtauchen. Die Ostseite bietet mehrere Blöcke, die mit Weichkorallen bewachsen sind, wohingegen am Hauptriff bezaubernde Hartkorallengärten wachsen. An der Westseite des Riffs findet man mehrere Einbuchtungen, in denen sich oftmals Barrakudas und andere Fische verstecken.

Shaab Bango (Erg Harni)

Hamata vorgelagert erstreckt sich ein herrlicher Tauch- und Schnorchelplatz, der sich in einer Tiefe zwischen 5 und 25 Metern erstreckt. Hier findet der Wasserliebhaber herrliche Korallengärten und – blöcke ebenso wie eine Vielzahl verschiedenster Fischvertreter. Im Jahr 1958 ist in diesem Gebiet eine Dampfschiff gesunken, dessen Wrackteile heute noch in etwa zwölf Metern Tiefe zu bestaunen sind. Bei starken Winden ist dieser Tauchplatz allerdings nicht zu empfehlen, da die starke Dünung, auch in der Tiefe, für schlechte Sichtverhältnisse sorgt.

Sha´ab Sataya – Dolphin Reef

Oft mit Sha´ab Samadai (Dolphin House) verwechselt, welches etwas südlich von Marsa Alam liegt. Bei diesem fast 4 km langen hufeisenförmigen Riff kann man sich gut spektakuläre Tauch- und Schnorchelgänge vorstellen. Doch der Schein trügt und die Tagtauchgänge sind nicht gerade sensationell. Nachttauchgänge begeistern hier weitaus mehr. Aber so wie die meisten Riffe hat auch dieses Riff ein Highlight. Hier sind es die Delphine, mit denen man –wenn man ihnen nicht hinterher jagt und sie in Spiellaune sind- ausgiebig schnorcheln kann.

Sataya Soraya

Diese kleine Sataya liegt einige Fahrtminuten nördlich von Sha´ab Sataya und bietet sich als Nachmittagstauchgang an, wenn die Sonne auf die Außenseite scheint. Es ist ein längliches Riff, umgeben von Sandboden. Die vielen Tischkorallen und kleinen Ergs, die dem Riff in einer Tiefe von 10m-15m vorgelagert sind laden regelrecht zum bummeln ein. Unter einigen Tischkorallen liegen Blaupunktrochen, Igelfische oder Barsche. Auch Muränen, Weißspitzenriffhaie, Napoleons sowie Schildkröten und sogar Adlerrochen sind hier keine Seltenheit. Allerdings sollte man den Tauchgang auf die Außenseite beschränken, da einem die Innenseite sonst wie ein lebloses Kontrastprogram vorkommt.

Sha´ab Malahi

Dieses Riff ist auf jeden Fall bei dieser Tour eingeplant. Das ovale Riff ist von einem 20m–25m tiefen Sandboden umgeben. Gut die Hälfte des Riffes ist zerklüftet und die einzelnen Canyons ziehen sich in einer Tiefe zwischen 4m – 12m wie ein Labyrinth durch das ganze Riff. Besonders die Fotografen sind von den Licht- und Schattenspielen begeistert. Neben zwei Schildkröten sind hier auch ein paar Weißspitzenriffhaie zuhause. Noch vor ein paar Jahren konnte man in einer Höhle bei jedem Tauchgang drei dieser kleinen Haie beobachten. Heute sieht man sie eher draußen bei den Ergs, wo sie an den Tauchern vorbeiziehen. Da man alleine in diesem Teil mit den ganzen Canyons, Höhlchen, Vorsprüngen und Durchgängen einen 90 Minuten-Tauchgang verbringen kann bietet sich ein weiterer Tauchgang an den großen Erg´s, die um das ganze Riff verteilt sind, an. Besonders schön sind die drei Ergs an der Nordseite. Sie sind mit einer unglaublichen Vielfalt an Korallen bewachsen und man bekommt das Gefühl, dass sie vor lauter Leben explodieren könnten. Zwei von ihnen sind durchbrochen. In den bewachsenen Durchbrüche tummeln sich Glasfische –dazwischen ihre Jäger- was zu Folge hat, dass Fotografen dort meist wie festgenagelt ausharren. Zwischen den einzelnen Ergs stehen unterschiedlich große Tischkorallen, wo sich Blaupunktrochen, Muränen und Igelfische ein Ruhepäuschen genehmigen. Zwei dort lebende Napoleons machen es einem schwer den Tauchgang zu beenden.

Sha´ab Maksur

Fans von Steilwänden haben hier gleich zwei Mal Gelegenheit über tiefem Blau zu schweben. Sha´ab Maksur ist ein sehr langgezogenes Riff, welches an den Enden jeweils schöne Plateaus hat. Das Nordplateau beginnt in ca. 18m und fällt sanft auf 35m ab. Wenn die Strömung es zulässt kann man es

rund um die steilabfallende Riffkante gemütlich betauchen und nach Großfisch Ausschau halten. Während man graue Riffhaie eher im unteren Bereich der Steilwand patrollieren sieht, kommt über dem Plateau ab und zu auch mal ein Manta vorbei. Im Freiwasser zieht auch oft eine Gruppe Barrakudas ihre Runden. Eine größere Gruppe von standorttreuen Makrelen stehen meist an der Riffwand und begrüßen die Taucher, wenn sie vom Plateau zurückkommen. Da das Schiff etwas entfernt im wellenarmen Bereich ankern muss, sollte man den Tauchgang an der Westseite beenden um außerhalb des Brandungsbereiches auftauchen zu können. Den Tauchgang am Südplateau sollte man mit dem Zodiak ein Stück an der Ostwand beginnen und an den drei Ergs, die auf dem Plateau stehen und bis ca. 5 m unter die Wasseroberfläche gehen, beenden. Diese sind wunderschön bewachsen und versprechen einen schönen Sicherheitsstopp.

Sha´ab Claude

Dieses Riff hat im Laufe der Jahre viele Fans gefunden, was nicht zuletzt an dem kleinen Höhlensystem liegt. Hier lebt auch eine der wohl ältesten und somit größten Muränen, die schon so manchen Taucher erschreckt hat, wenn sie sich unbeeindruckt von diesen durch „ihre“ Gänge schlängelt. Um das Riff herum erstreckt sich Sandboden in 18m – 23m Tiefe. Begrüßt und verabschiedet wird man von einem großen Napoleon. Gleich ein Stück weiter Richtung Westen stößt man auf große Gruppen von Gelbflossenbarben und gepunkteten Süßlippfischen. Folgt man dem Riff, führt einem dieses gen Norden, wo einem ein paar stattlich und schön bewachsene Ergs erwarten. Von dort taucht man links durch einen Kanal, der zur Ostseite des Riffes und einem prachtvollen Korallengarten führt. Von hier aus sind die Eingänge zum Höhlensystem schon zu sehen. Der schönste Punkt darin ist ein Raum der an eine Kathedrale erinnert. Hier und in den Höhlengängen fällt durch die nicht vollkommen geschlossene Decke immer etwas Tageslicht, welches zu faszinierenden Licht und Schattenspielen führt und schon einigen Fotografen großartige Fotos bescherte. Wie man der Beschreibung entnehmen kann ist dieses Riff sehr weitläufig, so dass die meisten Taucher meist erst nach über 90 Minuten aus dem Wasser kommen und gerne einen weiteren Tauchgang machen würden.

Abu Galawa

Da die Namensgebung der Riffe oft auf das Äußere schließen lässt, erklärt sich hier der Name „Vater des Schwimmbads“ durch die kleinen Lagunen, die wie kleine Schwimmbäder im Riff aussehen. Da dieses weitläufige Riff aufgrund seiner Größe einen ruhigen Nachtankerplatz bietet wird es meist am

Nachmittag angefahren. Da über den Schlepper keine genauen Details vorliegen und selbst der Name „Tiensin“, „Tienstin“ oder „Tieng Sin“ nicht offiziell bestätigt ist, wollen wir darüber auch nicht weitere Spekulationen anstellen. Tatsache hingegen ist, dass es so dicht bewachsen ist, dass es fast mit dem Riff verwachsen ist. Man erkennt es auf den ersten Blick fast nicht erkennt und wundert sich nur, warum das Riff ein paar Meter entfernt so gerade ist. Der 34m lange und 6 m breite Schlepper schmiegt sich aufrecht in einer Tiefe von 0m bis 17m ans Riff. Vom Vorderdeck aus kann man zwar ins Innere des Schiffes tauchen um den gut erhaltenen Dieselmotor zu begutachten. Wesentlich einfacher ist es jedoch, durch die vielen Öffnungen und Bullaugen den Maschinenraum und die Kajüten zu inspizieren. Schon aus diesem Grunde sollte man eine Lampe mitnehmen in deren Lichtkegel man sämtliche Details erkennen kann. Während sich im Wrackinneren Glasfisch-Gruppen und ihre Jäger (Barsche und Feuerfische) aufhalten sieht man auf und um das Wrack herum viele Fische und Schneckschen. Bei dem Rückweg zum Schiff kann einem am Riff ein kleiner ortsansässiger Weißspitzenriff entgegenkommen und ab und zu sieht man auch Delfine, die zwischen dem Hauptriff und den Blöcken umherziehen. Auch findet man an keinem anderen Platz im Roten Meer so große Grundeln. Vor allem lassen sich die dazugehörigen Krebse nicht von den Tauchern bei ihrem Hausputz stören. Lustig ist vor allem, wenn zwei Krebse mit einer Grundel zusammenleben, da diese in einem Affenzahn die Höhle von Sand freischieben. So mancher Schneeschieber könnte sich da ein Beispiel nehmen. Bei dem Wrack bietet sich neben einem schönen Nachmittagstauchgang auch der Nachttauchgang an.

Abu Galawa Soraya

Bei dem kleinen Schwesterriff von Abu Galawa sollte man sich auf einen längeren Tauchgang einstellen. Und das nicht, weil der Tauchgang, der im Süden am Ankerplatz startet zwischen 5m und 18m liegt. Das kleine Segelboot, das an der Ostseite zwischen einem Erg und einer kleinen Bucht liegt, ist ein reizender Blickfang und die darin lebenden vielen Glasfische stehen den Fotografen geduldig Model. Weiter geht es dann entlang dem Riff nach Norden, wo ein Canyon den Eingang zu einem großartigen Korallengarten weist. Wobei man hier wohl eher von Bergen sprechen kann. Neben den unterschiedlichsten Hartkorallen sind hier Schulen mit Gelbflossenbarben, Igel- und Kugelfische zu sehen. Eine Schildkröte und gelegentlich auch Weißspitzenriffhaie kommen einem von einem Korallenkamm entgegen. Auf der Südseite führt ein Canyon ebenfalls wieder aus dem Korallengarten heraus, so dass man sich am Ankerplatz wiederfindet. Dort stehen drei Ergs zum Austauchen bereit. Hier fällt der Sicherheitsstopp oft etwas länger aus, da die Ergs vor Barschen und anderen kleinen Fischen regelrecht pulsieren.

Sha´ab Hamam

Der Sandgrund um die beiden Riffe ist zwischen 15m und 23 m. Am schönsten ist aber der mit einem Korallengarten dichtbewachsene Kanal, der die beiden Riffe verbindet. Da hier öfters unterschiedlich starke Strömungen vorkommen sollte man den Tauchgang von der Nordostseite her starten und sich gemütlich durch den Canyongarten treiben lassen. Wer dann noch Zeit hat sollte zu dem kleinen Erg der etwas südlich vom Riff steht tauchen. Dieser wird zwar oft wie ein Stiefkind behandelt und links- (bzw. rechts-) liegen gelassen, hat aber doch Einiges zu bieten. Wer keine Lust hat noch zu dem kleinen Erg zu tauchen kann sich bei einer der Prachtanemonen von den dortigen Putzergarnelen eine Maniküre genehmigen. Beim Austauchen sieht man vielmals einen imposanten Barrakuda, der sich gerne unter dem Schiff aufhält.

Da wir selbst in 14 Tagen nicht die Zeit hätten alle Riffe zu betauchen, richtet sich die Auswahl nach den Wünschen der Gäste, dem aktuellen Wetter und Anzahl der bereits an dem Tauchplatz ankernden Schiffe. Dies hat den großen Vorteil, dass man mit etwas flexibler Planung das jeweilige Riff nur mit wenigen oder gar keinen Schiffen teilen muss, wodurch man dem „Rudeltauchen“ entfliehen und entspannte Tauchgänge genießen kann.

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